Fahrlehrer werden

Wir vermitteln das nötige Wissen für die Prüfungen zum Fahrlehrer in allen Klassen

 

Die "neue Fahrlehrerausbildung" ab dem 01.01.2018
Die bisherige Ausbildungsdauer für Fahrlehreranwärter verlängert sich ab dem 01.01.2018 um etwa ein Drittel. Zukünftig dauert die neue Ausbildung einschließlich Lehrpraktikum mindestens zwölf Monate (insgesamt 1051 Unterrichtseinheiten).                                                                                                                                                     Die Zeit in der Fahrlehrerausbildungsstätte wird künftig mindestens acht Monate betragen und wie bisher mit der mündlichen und schriftlichen Fachkundeprüfung enden. Im sechsten Monat wird die Ausbildung in der Fahrlehrerausbildungsstätte durch eine einwöchige Hospitation in einer Ausbildungsfahrschule unterbrochen. Nach bestandener Fachkundeprüfung beginnt die mindestens viermonatige praktische Ausbildung in einer Ausbildungsfahrschule.

1. Einführungsphase
Der Ausbildung wird eine vierwöchige Einführungsphase – je zwei Wochen in einer Ausbildungsfahrschule und zwei Wochen in einer Fahrlehrerausbildungsstätte – vorgeschaltet.

2. Ausbildung in einer Fahrlehrerausbildungsstätte
In der achtmonatigen Grundausbildung in unserem Hause werden Teilnehmern alle notwendigen Inhalte vermittelt, die für die Prüfung erforderlich sind. Natürlich ist es unser Ziel, den angehenden Fahrlehrern das Rüstzeug und die erforderliche Fachkompetenz für eine erfolgreiche Zukunft in diesem wichtigen und anspruchsvollen Beruf zu vermitteln. Selbstverständlich basiert unsere Ausbildung auf dem, vom Gesetzgeber, vorgeschriebenen Ausbildungsplan.

3. Lehrpraktikum
In dem sich nun anschließenden viermonatigen Lehrpraktikum in einer Ausbildungsfahrschule werden die Fahrlehreranwärter zur Vorbereitung auf die Verkehrsrealität durch erfahrene, besonders geschulte Fahrlehrer in einen Fahrschulbetrieb eingewiesen. Zu Beginn des Praktikums wird der Anwärte den erfahrenen Fahrlehrer bei der praktischen Ausbildung begleiten und beim theoretischen Unterricht hospitieren. Anschließend wird er selbst unterrichten sowie praktische Fahrstunden vorbereiten und in Anwesenheit des Ausbildungsfahrlehrers durchführen.
Nach gründlicher Einweisung, Hospitation und Unterrichtsübung in Anwesenheit des Ausbildungsfahrlehrers erfolgt bereits während des Praktikums das selbstständige und eigenverantwortliche Ausbilden von Fahrschülern in Theorie und Praxis.        

Am Ende des zweiten Monats in der Ausbildungsfahrschule kehrt der Fahrlehreranwärter für zwei Reflexionstage in die Fahrlehrerausbildungsstätte zurück. Teil 2 der Fahrlehrerausbildung in der Ausbildungsfahrschule wird mittels einer einwöchigen Reflektionsphase in der amtlich anerkannten Ausbildungsstätte abgeschlossen. 

Nach Abschluss seiner praktischen Ausbildung in der Ausbildungsfahrschule erfolgen danach die Prüfungen in der Ausbildungsfahrschule als praktische und theoretische Lehrprobe (praktischer und theoretischer Unterricht).

 

Prüfungen:

1. Praktische Prüfung - ab dem 1. Monat der "Grundausbildung" möglich

2. Schriftliche Fachkundeprüfung - nach Abschluß der Ausbildung in der Fahrlehrerausbildungsstätte (nach dem 8. Monat) 

3. Mündliche Fachkundeprüfung - nach Abschluß der Ausbildung in der Fahrlehrerausbildungsstätte (nach dem 8. Monat)

4. Lehrprobe im fahrpraktischen Teil - Der Bewerber führt eine Fahrstunde mit seinem Fahrschüler, den er bereits kennt und     ausgebildet hat, in Anwesenheit Mitglieder der Prüfungskommission durch, das heißt, er zeigt eine Fahrstunde mit seinem     Fahrschüler.

5. Lehrprobe im theoretischen Teil - Der Bewerber hat einen theoretischen Unterricht seiner Ausbildungs-    fahrschule durchzuführen.

Sind die Lehrproben (4 + 5) bestanden, erhält der Bewerber die Fahrlehrerlaubnis, die ihn berechtigt, im gesamten Bundesgebiet Fahrschüler der Klasse BE auszubilden.

Nicht bestandene Prüfungsteile können jeweils zweimal wiederholt werden